21. November 2017

Sprache (wieder-) erlernen heißt teilhaben am Leben in unserer sprachlichen Gemeinschaft – Intensiv-Sprachtherapie zeigt und ebnet Ihnen den Weg dahin.

Erfahrungen aus 26jähriger Intensiv-Sprachtherapie von Dr. Volker Middeldorf, LogoZentrum Lindlar

Sprache verstehen und Sprache gebrauchen können – gesprochen und geschrieben – heißt teilhaben am Leben innerhalb unserer sprachlichen Gemeinschaft, in unserer zivilisierten, kultürlichen und demokratischen Welt.

Demjenigen, dessen Spracherwerb erschwert ist, z.B. dem sprachentwicklungs-verzögerten Kind (SEV, SES) muss geholfen werden, in unsere sprachliche Gemeinschaft hinein zu wachsen und in unserer Kultur und in der Welt des Wissens Fuß zu fassen.

Demjenigen, der seine Sprache im Laufe seines Lebens mehr oder weniger stark verloren hat, z.B. ein hirngeschädigter oder schlaganfallsbetroffener Erwachsener (mit Aphasie, Apraxie, Dysarthrie), dem muss dabei geholfen werden, in die Welt der Sprache zurück zu finden.

Demjenigen, der durch Sprechflussstörungen (z.B. Stottern, Poltern) oder durch Schädigungen an den Sprechorganen (z.B. Stimmstörungen, Dysarthrie) Kommuni-kationsbe- und -einschränkungen erleidet, dem muss dabei geholfen werden, neue Wege zu gehen, um eine unbeschränkte und uneingeschränkte Kommunikation zu erlernen.

Jede Person, die sprachliche Probleme hat, sollte davon ausgehen, dass prinzipiell alle Sprach- und Sprechstörungen abbaubar bzw. veränderbar sind, auch relativ kurzfristig und mit Langzeiteffekt – vorausgesetzt, die Therapie erfolgt intensiv.

Niemand sollte an seiner sprachlichen Lernfähigkeit zweifeln. Im Gegenteil. Wir Menschen haben enorme Lernpotentiale, die wir heben können, um sprachlich oder sprecherisch Fehlendes oder Verlorenes (neu) zu lernen – wenn das intensiv erfolgt.

Anhand der weit über 8000 Intensiv-Sprachtherapien, die wir seit 1991 bis heute im LogoZentrum Lindlar durchgeführt haben, können wir auf Basis unserer empirischen Daten und unserer Expertise konstatieren, dass es für sprachlich Leidende mit Hilfe der Intensiv-Sprachtherapie durchaus wirksame Wege aus ihrem sprachlichen Dilemma mit günstiger Therapie-Prognose gibt.

Die Betroffenen können zuversichtlich sein hinsichtlich spürbarer und messbarer Therapieergebnisse. Im Jahre 2004 gab es den ersten deutschsprachigen Aufsatz von Grötzbach zur Intensität in der Aphasie-Therapie. Grötzbach erstellte eine Meta-Studie zum Thema Wirksamkeit der Aphasietherapie. Seine Schlussfolgerungen bestätigten die von uns bereits in den 13 Jahren davor im LogoZentrum Lindlar gemachten Erfahrungen.

Für alle in der Intensiv-Sprachtherapie motiviert mitarbeitenden Beteiligten bringen pro Woche 10 – 20 therapeutische Sitzungen (a 45 Minuten; das ist Intensivtherapie) in kürzester Zeit erkennbar deutlich sprachliche Veränderungen.
Unser jahrzehntelang gewachsenes Intensiv-Konzept und die damit verbundenen Erfahrungen werden durch immer mehr Veröffentlichungen zu dem Thema „Intensität in der Sprachtherapie“ bestätigt (z.B. Grötzbach, H., Hrsg. „THERAPIE INTENSITÄT in der Sprachtherapie / Logopädie“, Idstein, 2017).

Die Evidenz des Lindlarer Intensiv-Therapie-Portfolios ist gegeben. Jede betroffene Person, die Motivation, Lernausdauer und Lernwille mitbringt, verbucht in Lindlar bei sich bereits nach wenigen Wochen intensiver Therapie spür- und beobachtbare sprachliche Veränderungen.

Generell können wir jedem sprachlich oder stimmlich gehandicapten Menschen zurufen: Durch Intensiv-Sprachtherapie gibt es für Sie berechtigte Aussicht auf erfolgreiches und recht schnelles Erlernen oder Wieder-Erlernen der Sprache, des Sprachverständnisses, des Sprechens, des Lesens, des Schreibens sowie des sprachlich-kommunikativen Umgangs mit anderen.

Wenn Sie mich auf meiner Homepage www.dr-middeldorf.de besuchen, dann finden Sie weiterführende Gedanken zu dem Thema Intensität und zum Üben.

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