Motorische Rehabilitation mit den Bewegungssensoren von Tyromotion©

Seit September 2021 bieten wir in der Ergo- und Physiotherapie mit den Bewegungssensoren Pablo und Tymo von Tyromotion eine neue, innovative Therapiemethode an. Diese basiert auf Videospielen und stellt dadurch einen großen Anreiz für die Patient:innen dar. Sensoren steuern Spiele. Bei Einschränkungen der Motorik können die Sensoren ein- oder beidseitig überall am Körper – je nach Therapieschwerpunkt (z.B. Hand, Finger, Arme, Beine, Rumpf, Kopf) – befestigt werden. Die Geräte erfassen die Bewegungen des Körperteils in Echtzeit. So wird schnell rückgemeldet, wenn eine Bewegung unökonomisch ausgeführt wird. Die Geräte sind kabellos und somit sehr flexibel einsetzbar. Das Training macht sowohl Erwachsenen als auch Kindern großen Spaß, da alle Übungen spielerisch und motivierend eingebettet sind. Optional können kognitive Übungen für Aufmerksamkeit und Konzentration zusätzlich integriert werden.
Viele wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass dieses sensorbasierte Training nachweislich gute Therapieeffekte erzielt.

Tyromotion dokumentiert und speichert jede Bewegung, sodass man Veränderungen kontinuierlich und nachhaltig verfolgen kann. Tyromotion misst dabei die folgenden Parameter: Bewegungsausmaß, Kraft, Ausdauer und Koordination. So kann man im Verlauf detailliert und spezifisch feststellen, was sich verbessert hat.
Pablo
Spezielle Geräten der „PABLO“-Reihe trainieren beeinträchtigte Funktionen von Finger, Hand, Arm und Schulter.
Ein Patient berichtet von seiner ersten Erfahrung mit dem Pablo Multiboard: „Ich habe intuitiv nach dem Gerät mit der Hand gegriffen, die ich sonst sehr wenig einsetze. Sonst brauche ich viel Konzentration, um die Hand so zu benutzen. Heute konnte ich das spontaner machen.“
Tymo

Balance und Stabilität werden mit dem „TYMO“-Brett trainiert. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die individuellen Funktionen, die für die Aktivitäten des täglichen Lebens wichtig sind.
Die Geräte von Tyromotion können bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Bewegungseinschränkungen eingesetzt werden, z.B. bei: motorischen Störungen der Fein- und Grobmotorik nach Schlaganfall, Rückenmarksverletzungen, Schädel-Hirn-Traumata, Zerebralparesen, Multiple Sklerose und anderen muskuloskeletalen Erkrankungen.

